Sonntag, Mai 03, 2009

Poker und Liebe - Gemeinsamkeiten

So jetzt noch mal auf deutsch:

Gedanken zu den Parallelen zwischen Poker und dem "Spiel der Liebe":

Manchmanl (nicht nur beim Pokern) gibt man auf (folds), weil man glaubt mit dem was man zu bieten hat eh keine Chance zu haben, nur um nachher (wenn es zu spät ist - da man ja aufgegeben hat) herauszufinden, dass das was man zu bieten hatte das Spiel gewonnen hätte.


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Im Leben wie beim Pokern setzt man manchmal einfach alles was man hat ("all in" in Pokersprache) weil man glaubt, dass die Chancen um sovieles besser als durchschnittlich sind, dass man einfach nicht verlieren kann, nur um wieder herauszufinden, dass man diesmal nie auch nur den Hauch einer Chance gehabt hat, oder dass die letzte Karte deinem Gegenspieler ein so gutes Blatt beschert hat, dass man einfach nur wie ein Idiot aussieht...

Aber da sind sogar noch mehr Punkte (beim Pokern und dem "Spiel der Liebe" die vergleichbar sind, an einem Tisch mit geringen Einsätzen (blinds) zu spielen, ist ein wenig wie nur auf eine Affäre oder sogar nur einen "One-Night Stand" aus zu sein, man ist sehr viel mehr gewillt Risiken einzugehen und auch zu verlieren, da man ja nicht so viel verliert und man kann - abhängig davon wie weit der Abend fortgeschritten ist - sein Glück ja noch bei einem anderen möglichen Partner Tisch versuchen...

Aber immer nur um die billige Affäre an den Poker-Tischen mit geringen Einsätzen spielen wird einen auch langfristig nirgendwo hin bringen. So früher oder später muss man 'rüber an die Tische mit den hohen Einsätzen, wo man es vielleicht ein wenig mehr auf Sicherheit bedacht angehen sollte, aber andererseits wenn man es zu vorsichtig spielt, wie zum Beispiel immer zu passen (folden) wenn es nicht perfekt scheint, wird man älter und älter ohne auch nur irgendwann mal versucht zu haben den großen Coup (fürs Leben) gelandet zu haben... und die Blinds die man auch einfach passt knabbern auch auf Dauer gewaltig am Ego Kapital...

Zu diesem Post wurde ich durch ein Zitat bin inspiriert über das ich kürzlich gestolpert bin:

"Sind Affären billig? Und wenn schon, wer geht denn pleite und investiert danach gleich wieder alles. Geht es dabei ums polieren des Ego? Na ja, wenn jemand das Ego zerkratzt, muss irgendwer es ja wieder aufpolieren. Benutzt man die Affäre? Oh ja, die beschweren sich bestimmt."

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