Freitag, Mai 18, 2007

Neues Google Analytics

Das neue Google Analytics Interface: nun ja, gewöhnungsbedürftig, aber ich bin bei sowas eh etwas konservativ... Gut finde ich jedenfalls die Möglichkeit in der Hilfefunktion (Bericht finden) im alten Menü zu navigieren und dann erklärt zu bekommen, wie der entsprechende Bericht jetzt zu erreichen ist. Gute Idee und auch gut umgesetzt.



Aber, - es gibt immer ein (paar) Aber - leider sind auch ein paar Funktionen unter den Tisch gefallen:



1. Wo ist der Graph geblieben, der die Besuche und den Traffic bei der Eintagesansicht pro Stunde angezeigt hat? Wieso werden dann immer noch die letzten 30/31 Tage angezeigt?
2. Wieso wird in der Weltkartenansicht als höchste Kumulationsstufe pro Kontinent angezeigt. Wer braucht das? Normalerweise ist der jeweilige Markt maximal auf Länderebene...
3. Es ist ja wirklich schön, ja ehrlich, dass man sich sein persönliches Dashboard mit den, für einen selbst, wichtigsten Reports zusammenstellen kann. Aber wie kann ich einen Report wieder vom Dashboard entfernen.
4. Einige Reports sind "zum jetzigen Zeitpunkt nicht verfügbar" :-(
5. Die Stabilität lässt auch zu wünschen übrig:


Fazit: Gut, dass man immer noch auch auf die alte Version zugreifen kann, und ich hoffe, dass das noch lange so bleibt. Ich wechsel derzeit ständig


BTW: Die Statistiken im den Webmastertools sind jetzt mal wieder upgedated worden, aber der Bug im Blogger ist immer noch da...

Donnerstag, Mai 17, 2007

XML-Sitemaps nutzlos bis gefährlich?

Das XML-Sitemap-Format für Suchmaschinen (SE=Searchengines) (www.sitemaps.org), ist von den SE-Betreibern erdacht worden, um Webmastern die Möglichkeit zu geben in einem klar definiertemFormat über die Struktur ihrer Websites und über alle einzelnen Seiten die SE zu informieren.

Hierzu gibt es nun zum einen die Meinung, dass diese Sitemaps eigentlich nutzlos sind.

Warum?

Nun, erstens finden SE einzelne Webseiten eh über die Verlinkung und bewerten tatsächlich sogar die einzelnen Seiten u.a. auch an den Links, die auf sie zeigen.
Wenn man nun den SE jede einzelne Seite über die sitemap bekannt macht, so kann man nun nicht mehr erkennen, ob die einzelne Seite von den SE über Links gefunden worden wäre.

Und, zweitens, wenn sie nicht gefunden worden wäre, so wird sie auch jetzt (nur über die sitemap gefunden) auch nicht wirklich gut bewertet, und taucht demnach auch nicht in den Suchergebnissen auf.

Mehr noch, jede Website bekommt nur ein bestimmtes Kontingent an Besuchen in einer bestimmtenZeit zugeteilt - ja, auch die Ressourcen der SE-Bots sind endlich - und so "verbrauchen" dannschlecht bis gar nicht verlinkte Seiten Crawling-Ressourcen für die eigene Site.

Welchen Mehrwert bieten also diese XML-Sitemaps?
Dem Site-Betreiber keinen.
Den Suchmaschinen auch keinen.

Prof. Dr. Mario Fischer meint in seinem Blog "WebsiteBoosting"(http://www.website-boosting.de/blog/2007-05-15/fressen-spammer-sitemaps.html) hierzu:

Die einzigen die von diesen Sitemaps profitieren sind Spammer/Content-Scraper:

Mit dem Abrufen der XML-Sitemaps können Sie viel leichter komplette Websites herunterladen, auf Ihre eigenen Domains stellen, dann u.U. besser verlinken als der rechtmäßige Content-Eigentümer - denn darin sind sie wirklich gut, sie brauchen sich ja auch nicht mit dem Generieren von Content aufhalten.

Nun kann man solche Spam-Bots wiederum mit bestimmten Tools abwehren (z.B. http://www.spider-trap.de/ , http://www.bot-trap.de/), was sowieso sinnvoll ist, aber ohne XML-sitemaps gibt z.B. auch Google Webmaster-Tools tatsächlich ein realeres Bild der Website wider, als mit...

Freitag, Mai 11, 2007

Google und Blogger "out of control"

So langsam befallen mich immer mehr Zweifel, dass Google seine ganzen Services noch wirklich unter Kontrolle hat:

1.) Webmaster-Tools: Bei meinen Seiten gibt es seit mehreren Wochen keine Statistik-Updates mehr und die waren damals (ja, ich denke, man kann in diesem höchstgradig veränderlichem Umfeld tatsächlich schon von "damals" sprechen) auch schon falsch und unvollständig (im Vergleich zu den Google Analytics Statistiken). - Dass dies nicht nur bei mir so ist, habe ich inzwischen von vielen Seiten bestätigt bekommen...

SO sind die Webmaster-Tools für mich fast wertlos :-(

2.) Grad eben hab' ich ja den Blog über den Flugsicherheitsschwachsinn geposted, und was kriege ich als Bestätigungsseite angezeigt:


Unglaublich: HTML-Fehler auf Blogger Standardseiten. Und hier der HTML-Sourcecode Ausschnitt:
Was sind denn das für Tags? bpt und ept? Die müssen wohl vom XML-Template stammen, also funktioniert der Parser bei Blogger nicht mehr...

Und auch diesen Post zu erstellen war ziemlich nervig: den Source-code mittels Cut&Paste eingefügt, Entwurf gespeichter, und plötzlich wurde der html-code interpretiert :-(, also auf Html bearbeiten gewechselt, und alle größer und kleiner Zeichen als HTML-Entities codiert, dann wurden sie plötzlich wieder nicht mehr interpretiert, zurück in Origialzustand (uncodiert), und holla, jetzt werden sie wieder interpretiert :-( , Schnauze voll, deshalb der Code als Bild hochgeladen. - Hier finde ich es ziemlich nervig, dass die Bilder dann immer ganz am Anfang in den Text eingefügt werden. Jeder andere Online Wysiwyg Editor kriegt es auf die Reihe das Bild da einzufügen, wo der Cursor steht - nur Blogger nicht. Ganz schön schwach...

Also Google, vielleicht reduziert Ihr mal wieder etwas Eure Feature-itis und besinnt Euch 'drauf, das was ihr habt, g'scheit "am Laufen zu halten"...

Flugsicherheitsschwachsinn

Aargh!Diese Woche bin ich selbst (dummerweise) Opfer des Flugsicherheitsschwachsinns geworden:
Ich durfte meine, eh schon fast leeren Zahnpasta-Tuben nicht mit an Bord nehmen. Nicht, weil es zu viel wäre, oh nein, nur weil sie nicht in einem durchsichtigen, verschließbaren Plastikbeutel durch das Durchleuchtungsgerät fahren konnten. Sie sind halt ohne Beutel in einer dieser Schalen durchgefahren, und mußten dann entsorgt werden. WAS SOLL DAS???

Ich habe volles Verständnis dafür, dass die Menge an Flüssigkeiten und Gelartigen Substanzen, die ein einzelner Passagier mit an Bord nehmen darf, beschränkt ist.

Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, ist eben diese Regelung mit der Plastiktüte!

Und jetzt das: Bei meinem heutigen Rückflug, beobachte ich, wie ein Passagier unmittelbar hinter der Kontrolle - vor den Augen der Kontrolleure - seinen Plastikbeutel wieder öffnet, und ein Flacon einem Mitpassagier aushändigt, der es - ohne Plastikbeutel - in seinem Handgepäck verstaut...

Wozu also dieser Heckmeck mit dem Plastikbeutel?