Donnerstag, April 26, 2007

Das neue Google-Logo unter Adsense Anzeigen

scheint zumindest bei einigen Publishern zu schlechteren Klickraten zu führen. So schreibt z.B. Gilles Morawe, dass seine User so die Anzeigen klarer als solche identifizieren, und deshalb nicht mehr so viel anklicken.

Ich halte es jedoch für fraglich, ob ein "Geschäftsmodell", dass darauf aufbaut, dass User versehentlich auf Werbung klicken, auf die sie nicht geklickt hätten, wenn sie gewusst hätten, dass dies Werbung ist, nicht auf tönernen Füßen steht... (Auch wenn derzeit viele davon gut leben können...)

Montag, April 16, 2007

Matt Cutts: Bezahlte Links sind Spam!

Am Wochenende schrieb Matt Cutts in seinem Blog, dass alle Webmaster Links, für die sie bezahlt werden/wurden für Google kenntlich machen müssen indem sie sie mit dem rel="nofollow" Attribut "entwerden".

Gleichzeitig rief er auf Seiten, die Links verkaufen, zu denunzieren! Phillip Lenssens kommentiert dies ebenfalls in seinem Blog Googleblogoscoped sehr kritisch. Der Sturm der Entrüstung in den Kommentaren beider Blogs war (wahrscheinlich wie erwarted) gewaltig.

Nachdem ich jetzt einige Zeit hatte, tiefer und länger über die Thematik nachzudenken, sind die Vorteile der Idee paid links als solche zu erkennen und entsprechend zu behandeln, nicht von der Hand zu weisen.

Nur, wenn sie gleich mit dem rel="nofollow" Attribut markiert werden, wird eine Große Chance vertan hier weiter zu differenzieren. Warum nicht rel="paid" o.ä.? Diese Markierung gibt den Suchmaschinen die Möglichkeit Links, die einfach nur unkontrolliert in Foren, Gästebüchern, wikis und in Kommentaren zu Blogs hinterlassen werden, von bezahlten und in der Regel regelmäßig überprüften Links zu unterscheiden. Diese Links werden sogar meist - im Gegensatz zu den "normalen", "redaktionellen" Links regelmäßig reviewed.

Sollten solche Links dann auf dauerhaft spammy Seiten zeigen, so wäre dann auch ein penalty für die verlinkende Seite gerechtfertigt. Google ist in der Lage Landing-Pages für adwords-keywords einen Quality-Score zuzuweisen. Warum nicht auch für "Landing-Pages" von Links? Die Konsequenz wäre halt kein höherer Klick-Preis, sondern eine Abwertung des Links.

Irgendwie misst Google hier sowieso mit zweierlei Mass: Einträge im Yahoo!-Directory, die ebenfalls teuer bezahlt werden müssen, gelten bei Google nach wie vor als Qualitätsmerkmal. Bezahlte Links auf anderen Seiten als Makel :-(

Trotzdem hat die Idee in den Grundzügen sicherlich etwas für sich, ist aber so noch etwas unausgegoren, und etwas rauh kommuniziert... was aber vielleicht sogar beabsichtigt war... genauso wie das Timing: Niemand spricht mehr groß über den DoubleClick Deal. Zufall?

Samstag, April 14, 2007

Google kauft DoubleClick

Google schlägt erneut zu!

Nachdem Google erst im vergangenen Herbst YouTube für 1,65 Mrd Dollar gekauft hat, legt Google diesmal für einen der weltweiten Führer in Marketing Technologie und Marketing Dienste 3,1 Mrd Dollar hin. Mit diesem Coup sichert sich Google nicht nur eine strategisch bedeutende Ergänzung zu seiner kontex-sensitiven adwords/adsense Werbeplattform, sondern fügt auch seinen schärfsten Konkurrenten in diesem Markt (MSN und Yahoo!) eine weitere Schlappe zu. Das bisherige Google Werbesystem bezog sich bisher (bis auf vorsichtige erste Testversuche) ausschließlich auf Clicks, CPC bzw. PPC (Cost Per Click bzw. Pay Per Click). Mit der Akquisition von DoubleClick sichert sich Google bereits einen großen Marktanteil im CPA- und CPS- Markt (CPA = Cost Per Action - z.B. Registrierung in einem Newsletter, Kontaktaufnahme mit dem Salesteam,... -- CPS= Cost Per Sale - Verkaufsprovisionierung).

Eric Schmidt, CEO von Google, sieht in dem Ankauf - natürlich neben den Vorteilen für Google - auch Vorteile für alle anderen Beteiligten: Die Internetbenutzer sehen mehr themenrelevante Anzeigen, und sind so besser informiert (und fühlen sich weniger belästigt durch unpassende Werbung), die Werbetreibenden können sicher sein ihre Werbung präziser ihren Zielgruppen zu präsentieren, haben also weniger Streuverluste, und die Publisher (Webseitenbetreiber, die die Werbung auf ihren Webseiten schalten, verdienen auch besser, durch da optimale Themenrelevanz der Anzeigen zu besseren Click- und Konversionsraten führen.

Da ja gerüchteweise auch CommissionJunction, ebenfalls ein großes, weltweit agierendes Affiliate-Unternehmen, zum Verkauf stehen soll, sollte MSN hier schnell zuschlagen, bevor der Zug völlig abgefahren ist...

Mittwoch, April 04, 2007

Neues Feature im AdSense Backend

Fast 10 Stunden nach Aktivierung der neuen Message-Box kam dann auch schon das erläuternde Blog-Post im Google Adsense Blog:
In der Message Box werden zukünftig monatlich individuelle "Optimierungs Tipps" mitgeteilt. Leider werden diese Tipps vollautomatisch erstellt. - Und nachdem was ich gelesen und gehört habe sind diese Tipps maßlos allgemein gehalten:
Wer auch nur einen Anbieter in seiner Filterliste hat, wird informiert, dass er möglicherweise deswegen Umsätze verliert.
Wer nur einen Ad-Block geschaltet hat, wird daran erinnert, dass mehrere Ad-Blöcke die Click-Rate (CTR) erhöhen könnten.
Alles unheimlich präzise und hilfreich - Diese Informationen sollte jeder, der auch nur flüchtig mal in die Optimierungstipps in der AdSense-Hilfe geschaut hat, eh schon kennen.
Ich bin mal gespannt ob die Tipps mit der Zeit noch besser / brauchbarer werden. Die bisherigen individuellen "Suggestions", die per Mail kamen, hatten da schon eine ganz andere Qualität. Hoffentlich werden die nicht eingestellt.

Neues Feature im AdSense Backend

Google hat gerade still und leise ein neues Element in die Berichtsübersicht eingebaut: Messages.
Google just quietly added a new element into the Reports Overview of the AdSense Backend:

Offensichtlich plant Google mit seinen AdSense Publishern die Kommunikation auszubauen.
Obviously Google plans to enhance it's communication with it's AdSense Publishers.

Ich bin gespannt welche Informationen Google plant hierüber zu kommunizieren.
I'm looking forward to what information google plans to communicate via this messeage box.